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Echtzeit Darstellungen
Bei echtzeitgenerierten 3-D Darstellungen hat man, gegenüber
vorproduzierten Darstellungen, mehr Interaktionsmöglichkeiten.
Der Vorteil liegt in der uneingeschränkten Nutzung aller Freiheitsgrade,
d.h. das nicht nur um den Objektmittelpunkt der Schädel gedreht
und gekippt werden kann, sondern um jeden beliebigen Punkt kann
dies erfolgen.
Die virtuelle Kamera ist nicht fixiert sondern beweglich. Neben dem
Zoomen kann auch die Distanz zum Objekt verkürzt oder verlängert
werden um eine bessere Detailansicht zu erhalten. Es können,
sofern diese Funktionalität nicht bewusst eingeschränkt
wird, auch Ansichten erzeugt werden die vom Autor nicht beabsichtigt
sind. Dies kann z.B. die Durchdringung eines Schädels sein. Ein
weiterer Vorteil sind Simulationen mit beliebigen Parameteränderungen.
Als Nachteil für echtzeitgenerierte Darstellungen ist der Rechenaufwand
für den Computer zu nennen, der bei komplexen Darstellungen entweder
schlechtere Abbildungseigenschaften gegenüber vorproduzierten
Darstellungen oder Wartezeiten zur Folge hat. Durch Hochleistungsgrafikkarten
kann dieser Faktor wesentlich verbessert werden. Wer aber Echtzeitrenderings
in einer fotorealistischen Qualität wie bei Steven Spielbergs
Jurassic Park erwartet, der muß leider enttäuscht werden.
Dies ist die Domäne der vorproduzierten Darstellungsformen.
Für schematische Darstellungen wie z.B. der DNA, der Wirkung
von Medikamenten oder dynamisch erzeugbaren Visualisierungen, sind
echtzeitgenerierte Darstellungsform gut geeignet. In Datenbanken lassen
sich z.B. einzelne Objekte in unterschiedlichen Detailauflösungen
archivieren. Wenn z.B. der ganze menschliche Körper gezeigt wird,
dann wird er relativ grob dargestellt. Zoomt man heran, werden dynamisch
die sichtbaren Objekte gegen detailliertere ausgetauscht. Auch das
Zusammenstellen oder das gezielte ein- und ausblenden von Objekten
(Knochen, Organen, etc.) ist so einfach möglich. An dieser Stelle
bietet sich die Integration des Internets an um einen Lehrer- Schüler
Chat innerhalb eines Online-Learning Kurses zu integrieren.
- Lineare und nicht lineare Medien
im Vergleich
- Vorproduzierte- Darstellungen und
- Echtzeit- Darstellungen im Vergleich
- Ausblick
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Jörg
Pumpa .
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